Etsy oder eigener Onlineshop? Mein ehrliches Fazit nach 5 Jahren mit Trockenbar
- 27. Okt. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Als ich vor über fünf Jahren mit Trockenbar gestartet bin, war Etsy meine erste Anlaufstelle. Ich hatte keine Ahnung von Webdesign, SEO oder Zahlungsanbietern – aber ich wollte meine ersten handgemachten Produkte verkaufen. Etsy hat mir genau das ermöglicht: ein einfacher Start in die Onlinewelt, ohne technisches Wissen und mit einer riesigen Reichweite.
Doch wie so oft im Leben gilt: was am Anfang hilft, kann später auch bremsen. Heute, nach vielen Jahren voller Learnings, möchte ich meine ehrliche Erfahrung teilen – als jemand, der beides kennt: Etsy und den eigenen Onlineshop.

🌿 1. Etsy – der perfekte Start für alle, die loslegen wollen
Etsy ist wie ein fertiger Marktplatz: du stellst deine Produkte ein, kümmerst dich um schöne Fotos, Beschreibungen – und schon kannst du verkaufen.
Gerade am Anfang war das für mich Gold wert.
Ich konnte testen, welche Produkte gut ankommen, was meine Zielgruppe liebt und welche Preise realistisch sind.
Vorteile von Etsy:
Du erreichst sofort eine große Community, die gezielt nach Handmade-Produkten sucht.
Die Plattform bringt automatisch Vertrauen mit – viele Käufer kennen und lieben Etsy.
Du brauchst keine eigene Website, kein technisches Wissen und keine teuren Tools.
Aber: Etsy ist ein Marktplatz mit Regeln. Und diese ändern sich ständig.
Neue Gebühren, neue SEO-Anforderungen, neue Richtlinien – wer nicht aktiv bleibt, verliert schnell Sichtbarkeit.
Mein Fazit zu Etsy:
Wenn du gerade erst startest, ist Etsy genial.
Aber du musst dauerhaft am Ball bleiben – SEO pflegen, Bewertungen sammeln, Trends verfolgen, Vorgaben erfüllen.
🕯️ 2. Der eigene Onlineshop – Freiheit und Verantwortung

Nach ein paar Jahren kam für mich der Punkt, an dem ich mehr wollte:
Mehr Gestaltungsspielraum, mehr Möglichkeiten für meine Marke – und ehrlich gesagt auch mehr Unabhängigkeit.
Mit meiner eigenen Website konnte ich:
mein Branding zu 100 % umsetzen
eigene Kategorien, Bundles und Aktionen gestalten
Newsletter-Marketing starten
Blogartikel (wie diesen 😉) schreiben
Pinterest und Instagram gezielt einbinden
Natürlich war der Weg dorthin nicht ganz ohne.
Man muss sich um rechtliche Dinge kümmern, Versandoptionen einrichten, Zahlungsmethoden anbinden und SEO aufbauen.
Aber es lohnt sich.
Vorteile eines eigenen Shops:
Du bestimmst über Design, Preise und Aktionen.
Keine Plattformgebühren oder Regeländerungen.
Du baust deine eigene Marke auf – statt nur Teil eines Marktplatzes zu sein.
Du hast direkten Kontakt zu deinen Kunden und kannst sie langfristig binden.
💬 3. Mein persönliches Fazit
Etsy war für mich die perfekte Starthilfe – und ich würde es jedem empfehlen, der seine ersten Produkte online bringen möchte.
Aber: sobald du regelmäßig verkaufst, wächst und dir eine eigene Markenwelt aufbauen möchtest, kommst du an einer eigenen Website nicht vorbei.
Etsy ist super, um loszulegen.
Deine eigene Website ist entscheidend, um zu wachsen.
Heute läuft mein Hauptverkauf über trockenbar.com, und Etsy ist für mich ein ergänzender Kanal, um neue Kundinnen zu erreichen.
Beides hat seine Berechtigung – aber der Unterschied liegt in der Kontrolle:
Bei Etsy spielst du nach den Regeln anderer.
Auf deiner eigenen Website spielst du dein eigenes Spiel.
🌸 Mein Tipp an alle, die starten:
Beginne ruhig mit Etsy, sammle Erfahrungen, teste deine Produkte.
Und sobald du das Gefühl hast, dass du „mehr“ möchtest – investiere in deine eigene Website.
Das ist der Moment, in dem aus einem Shop ein richtiges Business wird.
Kommentare